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Liebe Besucher von Five for Life!
Ich möchte in diesen Zeiten kein Astrologe sein. Die Prognosen sind ja rundum nur 'schlecht'; aber davon lebt der Zukunftsweise ja nicht. Niemand will das hören. Also sucht man nach den kleinen Glücksbringern, die jeder mal hat.
Ich stelle mir das jedenfalls so vor. Ich will doch kein Horoskop, das mir was Schlechtes prophezeit! Ihr etwa? Auch bei miesen Prognosen gilt: das Glas ist halb voll und nicht halb leer.
Und doch: langsam zeichnet es sich ab, dass die Konstellationen, die ab dem Jahrtausendwechsel die Welt verändern würden, ihre Wirkung zeigen. Da ist der Wechsel vom Fische- ins Wassermann-Zeitalter, der von den einen als bereits vollzogen angesehen wird, von den anderen noch lange nicht. Das Fischezeitalter stand für das Christentum mit den Widersprüchen von Missionierung und Kriegsführung. Das Wassermannzeitalter steht für friedliche Einheit mit den Widersprüchen von Globalisierung und Individualisierung.
Da ist von Pluto im Steinbock (2008-2024) die Rede, der gewohnte und instabile Strukturen erst mal zum Fallen bringt, um dann wieder Neues wachsen zu lassen.
Auch die Chinesen haben ihre Epochen. 2004 - 2024 steht da im Zeichen der Erde. Die Periodenzahl 8 ist im Zentrum. Sie bedeutet Wachstum und Wohlstand, aber nur, wenn ihre Mitte frei ist. Blockaden wirken sich auf unsere Erde an sich aus und den einzelnen Menschen im Besonderen.
Und nicht zuletzt der am 21. Dezember 2012 'endende' Maya-Kalender, der von Schwarzmalern als Weltuntergang deklariert wird, aber auch nur das Ende einer Äera darstellen soll.
Alles in Aufruhr, also. Als erstes erleben wir die Veränderungen natürlich negativ. Eigentlich ist es paradox: wir wollen die guten Horoskope, aber die schlechten Nachrichten. (Es gab schon Versuche, eine Zeitung mit nur guten Nachrichten oder Fernsehprogramme mit nur gutem Inhalt zu lancieren; sie scheiterten sehr schnell).
Viele Voraussagungen können wir noch nicht fassen; auch Szenarien, die von Wirtschaftsexperten in den Raum gestellt werden: Teilzeitarbeit für alle z.B.
Nun, vielleicht gibt es dereinst so viele Arbeitslose, dass ein Gesetz die 100%-Beschäftigung verbietet?
Manchmal machte ich mir Sorgen, weil meine Generation so andere Werte mitbekommen hatte und die Kinder dieser Generation 'andere Erwachsene' werden würden. Ich müsste mir aber mehr Sorgen machen um die Menschen meiner Generation oder ältere, die den Wandel nicht mit-vollziehen können.
Junge Mütter, die arbeiten, Homosexuelle, die heiraten, wechselnde 'Lebensabschnittsparter' anstatt lebenslange Ehe, ständige Erreichbareit, Leben in virtuellen Communities - das ist für unsere Kinder einfach Tatsache. Und die weiteren Entwicklungen werden sie integrieren, so wie wir es auch getan haben.
Ich hoffe sehr, dass Leute an der Macht sind oder an die Macht kommen, die den Wandel begreifen und nicht an alten Strukturen festhalten. Zum Beispiel bin ich sehr gespannt, ob CO2-Abgaben wirklich für den Kimaschutz eingesetzt werden und etwas bringen, oder ob hier nur wieder ein riesiges neues Business geschaffen wurde.
Liebe Grüsse bis zum nächsten Mal
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